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San Guan (3 Verknüpfungspunkte)

 

Um die Aktionen des Gegners richtig einschätzen zu können achtet der Mantis Boxer in der Distanz auf 3 Punkte: Kopf, Schulter und Hand. Entstehende Bewegungen erkennt man zuerst an diesen 3 Verknüpfungspunkten (San Guan).


 

Ti Tui (Trittmethoden)

 

Tang Lang Quan kommt fast ohne Tritte aus. Obwohl 12-16 verschiedene Trittmethoden von den meisten Familien geübt werden, setzt der Tang Lang Kämpfer primär Sicheln, Feger, Kniestöße oder Stampftritte ein. Die Gefährlichkeit des Mantis System generiert sich aus der meisterlichen Harmonisierung von Armen und Schritten, die blitzschnell angewandt werden.


 

Chin-Na (kontrolliertes Fassen und Hebeln)

 

Ein Mantis Boxer sucht den "Fangschlag" wie eine Gottesanbeterin: zur rechten Zeit mit einer blitzschnellen Aktion den Gegner in kampfunfähige Kontrolle bringen. Der Einsatz des Chin-Na´s ist Standard der Mantis-Meister. Je nach Familie/Lehrer werden zum Verständnis des Chin-Na Prinzips verschieden viele Chin Na Techniken von den klassischen 108 Techniken vermittelt und trainiert.


 

Partnerformen und -übungen

 

Um den Stil kampffähig zu machen, bereitet sich der Schüler durch festgelegte und freie Partnerübungen auf den freien Kampf vor. Tang Lang Quan ist nicht für Vollkontakt Wettkämpfe geeignet, da der Einsatz recht hart ist. Bei sportlichen Kämpfen muss die Sicherheit der Kämpfer durch ein Regelwerk gewährleistet werden, wobei nicht mehr viel vom klassischen Tang Lang Quan anzuwenden ist. Die Wettkampfvorbereitungen, das "Eineichen" auf Regeln verändern sehr stark das klassische Tang Lang Training. Eine Tang Lang Quan Ausbildung fordert das Meistern der Kämpfenden Ebene, die Schüler sollten sie aber auch wieder verlassen können und andere Werte anstreben als Unbesiegbarkeit. Die klassische Ausbildung verlangt alles vom Schüler, wenn er wirklich die Seele des Tang Lang Quan spüren will. Der Weg zur Meisterschaft dauert bei richtigem Unterricht und richtigen Üben 7-10 Jahre. Der Weg zur Vervollkommnung ist endlos.

Bei jeglicher Form von Kampftraining ist es unerlässlich, einander mit Achtung, Respekt und Fairness zu begegnen. Das erfordert ein hohes Maß an Selbstbeherrschung und Disziplin. Jeder Schüler übt im Rahmen seiner Möglichkeiten und wird individuell betreut und gefördert